30 May
30May

Langbogen
Der Langbogen besteht aus einem Stück Holz und kann nicht zerlegt werden.
Seine „Blütezeit“ hatte der Bogen im Mittelalter, wo er als Kriegswaffe eingesetzt wurde.
Als Langbogen bezeichnet man alle einfach gebogenen Bögen, bei denen die Sehne die Innenseite der Wurfarme nicht berührt.
Der englische Langbogen besteht meist aus Eibenholz, der indische Langbogen aus Bambus.
Die Pfeile werden aus Zedern- oder Pappelholz hergestellt.
Die Langbögen wurden im Mittelalter meist so eingesetzt, dass eine große Anzahl von Schützen einen Pfeilhagel auf weite Entfernungen abschoss, um eine große Fläche des Gegners zu treffen.
Die Zugkraft der Bögen betrug bis zu 120 lbs (Pfund, ca. 54 kg).

Heute wird der Langbogen nur noch in den Disziplinen Feldbogen und 3D eingesetzt.
Es gibt jedoch auch Wettkämpfe auf Landesverbandsebene, bei denen die Klasse offen, d.h. für Damen und Herren in einer zusammengelegten Klasse ausgeschrieben wird.
Der Pfeil des Langbogens darf entweder auf dem „Shelf“, einer in den Bogen eingearbeiteten Kante, oder auf der Hand des Schützen aufliegen.
Ein Tab (Fingerschutz) oder ein Schießhandschuh darf verwendet werden.
Die Zughand darf wie beim Recurvebogen mediterran mit einem Finger über dem Pfeil und zwei Fingern unter dem Pfeil oder mit allen Fingern unter dem Pfeil in die Sehne greifen. Im Gegensatz zum Blankbogen muss der oberste Finger immer den Pfeil berühren. Stringwalking" oder "Facewalking" ist nicht erlaubt. Der Damenbogen muss mindestens 150 cm, der Herrenbogen mindestens 160 cm lang sein.

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