01 Jun
01Jun

Compoundbogen
Der Bogen, der das Hebelgesetz nutzt. Der Compoundbogen besteht aus einem Mittelteil und zwei Wurfarmen, die durch Wurfarmtaschen und Schrauben miteinander verbunden sind.
An den Enden der Wurfarme sind die Rollen bzw. Cam montiert.
Der obere und der untere Cam sind durch ein Seil und eine Sehne miteinander verbunden.
Die Sehne wird beim Schuss ausgezogen, die Seile halten das System zusammen.
Das Compound-Cam arbeitet nach dem Hebelgesetz und verhält sich wie ein starrer Hebel, während es sich beim Auszug des Bogens nach außen dreht.
Während des Auszugs ist die Kraft am größten.
Ist der Scheitelpunkt erreicht, verringert sich die Zugkraft im weiteren Verlauf um 65 bis 85 Prozent.
Im so genannten Tal ist die Kraft am geringsten.
Hier befindet sich der Anschlag der Cams, der den Auszug begrenzt.
Der Einsatz von Scope (Zieloptik mit Wasserwaage und Vergrößerung) und Peep (Sehnenlochvisier) ermöglicht ein genaues Zielen.
Der Compoundbogen entfaltet seine Präzision erst, wenn er mit einem Release (Auslösehilfe) geschossen wird.
Es wird entweder direkt mit einer Schlaufe in die Sehne eingehängt oder mit einer Zange oder einem Haken in eine Schlaufe eingehängt.
Wie beim Recurvebogen ergänzen Stabilisator und Dämpfer den Wettkampfbogen.

Geschossen wird auf eine Distanz von 50 m, der Durchmesser des Zentrums (10) beträgt 8,0 cm.
Die Auflage reicht bis zum 5. In der Halle wird auf eine Distanz von 18m geschossen, das Zentrum (10) hat einen Durchmesser von 2cm, was der Größe eines 20 Cent Stückes entspricht.
Der Compoundbogen kann auch in der Wettkampfform Feldbogen und 3D geschossen werden.






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